Warum ist es oft so schwer, die Unterstützung zu erhalten, die einem zusteht? Welche Rechte habe ich – und wie finde ich mich im Behördendschungel zurecht?
Für viele Betroffene stellen nicht nur die Folgen einer Traumatisierung eine große Belastung dar, sondern auch der Umgang mit Behörden, Anträgen und gesetzlichen Regelungen. Pflegegrad, Grad der Behinderung, Sozialleistungen oder Mitwirkungspflichten – wer Unterstützung benötigt, sieht sich häufig mit einem unübersichtlichen System konfrontiert.
Mit unserer Veranstaltungsreihe „KE!N EINZELFALL im Dialog – Wissen trifft Erfahrung“ möchten wir wissenschaftliche Erkenntnisse und gelebte Erfahrung miteinander verbinden. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Fragen gestellt, Zusammenhänge verständlich erklärt und unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden.
In dieser Veranstaltung informieren Expertinnen aus dem Betroffenenkontext über sozialrechtliche Ansprüche, Antragsverfahren und Unterstützungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wie sich bürokratische Prozesse auf traumatisierte Menschen auswirken können und welche Strategien helfen, den Überblick zu behalten und die eigenen Rechte wahrzunehmen.
Im anschließenden Dialog greifen wir Fragen aus dem Publikum sowie bereits vorab eingereichte Fragen auf und schaffen Raum für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachpersonen und alle Interessierten, die mehr Sicherheit im Umgang mit Behörden und Sozialleistungsträgern gewinnen möchten.
Eine Teilnahme ist auf Wunsch anonym möglich. Kamera und Mikrofon müssen nicht eingeschaltet werden. Fragen können selbstverständlich auch über den Chat gestellt werden.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter Angabe der Veranstaltung an:
Wir freuen uns auf einen Abend, der Orientierung schafft, Wissen verständlich vermittelt und zeigt, dass niemand den Weg durch das Bürokratie-Labyrinth allein gehen muss.
KE!N EINZELFALL im Dialog – Wissen trifft Erfahrung.
Schiffbeker Höhe 30
22119 Hamburg